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Berichte 2017


Wander- und Studienwoche 2017

Zwischen Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald

Nach dem interessanten Besuch in Luxemburg im letzten Jahr suchte der 1. Vorsitzende unserer Ortsgruppe, Klaus Goerke, ein Gebiet in Deutschland aus, das im Badischen nicht so bekannt ist: zwischen Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald im schönen „Bayernland“. Eine schöne Hotelanlage für die sechs Übernachtungen war schnell gefunden: die Hotelanlage „Steinwaldhaus“ in Erbendorf, wo wir sehr zufrieden waren.

Dann konnte es los gehen am Sonntag (28.05.). Bei der Mineralix-Arena brachten wir unsere Koffer in einem neuen, bequemen Bus der Firma Trischan unter, erhielten unseren Sitzplan und Frank startetet pünktlich um 9:00 Uhr. In Nürnberg trafen wir um 13:00 Uhr Frau Schneider, die uns bei einer zweistündigen Busrundfahrt die zweitgrößte Stadt Bayerns mit ihren interessanten Bauwerken und ihrer reichen Geschichte vorstellte – geprägt von der Zeit in den 30'er Jahren des letzten Jahrhunderts. Bald waren wir dann auch im Naturschutzgebiet Steinwald, wo unser schönes Hotel in der Nähe von Erbendorf liegt, dem Heimatort unseres Mitglieds Emmi! Nach dem „Begrüßungs-Schluckerl“ im Panorama-Drehlokal (der Raum dreht sich in 35 Minuten einmal und man hat eine herrliche Aussicht auf die schöne Landschaft) waren wir vom leckeren Abendessen sehr begeistert und nahmen noch die Getränkekarte unter die Lupe und fanden sehr gute Schnäpse: Steinwald-Obstler, Wurzelstolperer, der Böhmische, Peschke's Schwoazbeer – Bitter oder Schlucksobinaschaugstscho – nach drei Gläschen konnte man die Namen nicht mehr aussprechen!

Aber dennoch waren am Montagmorgen alle gut ausgeschlafen und ließen sich das zünftig-deftige Frühstücksbuffet schmecken, bevor es dann mit der jungen, sportlichen Angela Scharnagl ins nahe gelegene Waldnaabtal zu einer Wanderung (8 km, Bild 1) ging. Im „Roten Ochsen“ in Falkenberg trafen sich die Nichtwanderer mit den strahlenden Wanderern, die sich auf das fränkische Essen mit Leberkäse, Kartoffelsalat und gemischtem Salat freuten. Da das Wetter an diesem Tag – wie auch die ganze Woche über – sehr sonnig war, machten wir nach dem Essen nur noch einen Spaziergang um oder auf die Burg Falkenberg, bevor es wieder zurück ins Hotel ging. Der eine oder andere besuchte dort noch das Hallenbad. Nach dem Nachtessen zeigte uns Herr Götzl, Chef des Hotels, in einer Multivisions-Schau unsere Urlaubsgegend.

 

Bild 1: Trinkpause an der „sauren Quelle" im romantischen Waldnaabtal

Am Dienstag (30.05.) freuten wir uns alle auf das Bäderdreieck in Tschechien. An der Grenze stieg Magda Benesova zu, die uns den Tag über viel von ihrer Heimat erzählte. Wir besuchten zunächst Karlsbad mit seinen großartigen Hotels und wunderschönen Parkanlagen. In Marienbad kehrten wir in einem vornehmen Hotel zum Mittagessen ein: Auswahl aus drei Hauptgerichten, eine Mehlspeise und eine Tasse Kaffee für 9.- Euro! Nachmittags erlebten wir den singenden Brunnen im Kurviertel, der immer zur vollen Stunde ein bekanntes Musikstück spielt. Auf der Rückfahrt machten wir noch eine Rundfahrt durch Eger (Cheb).

Für die nächsten Tage hatten wir mit Herrn Bernd Henn einen sehr erfahrenen, freundlichen Reiseleiter, der uns zunächst am Mittwoch durch das herrliche Fichtelgebirge nach Bayreuth führte und uns dort die bekannten Sehenswürdigkeiten zeigte: die Eremitage in einem der schönste Barockgärten Deutschlands (Bild 2), das Festspielhaus und das Stadtzentrum, wo Lokale Leckeres boten. Auf der Rückfahrt überraschte uns Herr Henn mit dem Besuch im Wurzelmuseum in Tremmersdorf bei Speinshart. Es ist mit Worten nicht zu fassen, was Bernd Donhauser innerhalb von 40 Jahren da geschaffen hat. Mit seinen Händen grub er über Jahrzehnte alte Wurzeln aus den umliegenden Mooren aus. Mit seiner außergewöhnlichen Gabe, in den ausgegrabenen Wurzeln sofort verschiedene Tierarten und Figuren erkennen zu können, schaffte er ein einzigartiges Sammelsurium von Wurzeltieren (900 Stück!). Schaut doch mal im Internet unter „Wurzelmuseum in Tremmersdorf“ nach und lasst Euch von dem Film begeistern.

 

Bild 2: Staunende Gruppe vor dem Neuen Schloss der Eremitage in Bayreuth

Am 1. Juni gab es den „Zoigl-Ausflug“. Bevor es aber in Windischeschenbach zum Bier ging, besuchten wir in der Nähe die Kontinentale Tiefenbohrung (bis 9101 Meter tief), u.a. mit einem interessanten Film mit Blick ins Erdinnere. Und dann ließen wir uns das für die Gegend typische Zoigl-Bier (jeder zwei Halbe!) und das deftige Vesper schmecken. Abschließend besuchten wir in Weiden noch die Seltmann-Keramikmanufaktur und kauften einige Mitbringsel ein.

Und schon war Freitag, der letzte Tag in der Oberpfalz, den wir als freien Tag „deklarierten“, d.h. nach dem guten Frühstück konnte jeder das machen, was ihm gefiel. Einige fuhren nach Erbendorf, andere wanderten im schönen Naturschutzgebiet Steinwald, auch das Hallenbad wurde genutzt und einer schrieb seine dreißig Postkarten an Familie und Freunde! Und am Abend gab es ein Schlemmer-Menü bei Kerzenlicht und Tanzmusik – es wurde auch getanzt!

Am Pfingstsamstag verließen wir ein bisschen traurig unser Hotel, weil wir dort so schöne Tage erlebt hatten. Und nun erinnern wir uns gerne an die Wander- und Studienwoche 2017. J.W. von Goethe schrieb einmal: „Kein Genuss ist vorübergehend. Denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend“.

K.G.


Jahreshauptversammlung des Schwarzwaldvereins Weingarten vom 03. März 2017

Runder Geburtstag und offene Wünsche

Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Schwarzwaldvereins Weingarten standen der Rückblick auf das Wanderjahr 2016 und die Zukunft des Vereins auf dem Programm. Nach der letztjährigen Hauptversammlung, bei der vier Vorstandsmitglieder aus Gesundheits- oder Altersgründen sich nicht mehr zur Wahl stellten und mit Gerd Grochtdreis nur der 2. Vorsitz. neu gewählt wurde, konnte auch noch Albert Reichert ab September seine wichtige Aufgabe als Wegewart nicht mehr fortsetzen.

Dadurch mussten Klaus Goerke, Monika Möll und Gerd Grochtdreis zu ihren bisherigen Ämtern noch zusätzliche Funktionen übernehmen. Wegen des verkleinerten Vorstandes können im laufenden Jahr beliebte Veranstaltungen, z.B. das närrische Wandern und die Sonnwendfeier nicht mehr durchgeführt werden. Das Angebot des Vereins beim Ferienspaß der Gemeinde, die Nachtwanderung mit Lagerfeuer, wird zukünftig durch einen Museumsbesuch ersetzt.

Nach der Begrüßung und Totenehrung berichtete Klaus Goerke über die Wanderungen und Veranstaltungen im Jahr 2016, in dem der 30. Vereinsgeburtstag gefeiert wurde. Höhepunkte waren die Jubiläumsfahrt an die Loreley und die einwöchige Wander- und Studienwoche nach Luxemburg mit Wanderungen, Schifffahrt, Weinprobe etc. Der 1. Vorsitzende dankte den Wanderführern, vor allem Ingrid Maier und Walter Kärcher für ihr 20-jährige Mittwochsradeln; aus Altersgründe müssen sie ihr Ehrenamt niederlegen. Zukünftig wird Gerd Grochtdreis federführend für diese beliebte, wöchentliche Veranstaltung von April bis Oktober eines Jahres sein.

Erfreulich ist die Zahl der Teilnehmer an den Seniorenwanderungen, die seit mehr als fünf Jahren Konrad Warga organisiert und auch in der nächsten Zeit schöne Wanderstrecken in der näheren oder weiteren Heimat durchführen wird. Dieses Angebot ist auch eine gute Werbung für den Schwarzwaldverein, denn hier wie auch bei anderen Angeboten des Vereins heißt es immer: Gäste sind immer herzlich willkommen! Daraus gibt es auch neue Mitglieder.

Der Schwarzwaldverein war auch bei der Gestaltung der neuen Freizeitkarte der Gemeinde beteiligt. Darin sind die Weinwanderwege und die Wanderwege des Odenwaldclubs und des Schwarzwaldvereins enthalten. Albert hat sich in den letzten Jahren bei der Beschilderung der Wege und der Pflege der über dreißig Sitzbänke auf Weingartner Gemarkung verdient gemacht. Er wird auch in der Zukunft den Bestand der Wegmarkierung und der Sitzbänke überprüfen und gegebenenfalls die Gemeinde, bzw. den Bauhof auf Wartung informieren. Dazu gab es Beifall aller Mitglieder.

Monika Möll als neue Rechnerin und Verantwortliche für die Mitgliederentwicklung konnte in ihrem Bericht positive Zahlen nennen, wenn sich auch die Zahl der Mitglieder im Vergleich zum Vorjahr leicht verschlechtert hat.

Fritz Stieb bescheinigte als Kassenprüfer der Rechnerin eine hervorragende und übersichtliche Kassenführung. Abschließend entlasteten die Mitglieder einstimmig die Vorstandschaft, die – so die drei Vorstandsmitglieder – hoffentlich bald größer werden möge!

Es konnten auch einige Mitglieder geehrt werden: Gerlinde Fischer erhielt das bronzene Wanderabzeichen; das Wanderabzeichen in Silber ging an Renate Koch, Marlis Martin und Gudrun Schulz. Ein Weinpräsent erhielt der 1. Vorsitzende und Ehrenmitglied Klaus Goerke für die Teilnahme an über 500 Wanderungen. Auch für die Kassenprüfer gab es Wein.

Die Jahreshauptversammlung endete wie immer mit dem Badnerlied.

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