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Berichte 2016


Wander- und Studienwoche 2016: Luxemburg

Für die diesjährige Studienfahrt wählte Klaus Goerke wieder eine Gegend aus, die den meisten aus Weingarten unbekannt, aber sehr sehenswert und beeindruckend ist. Alle 34 Teilnehmer waren von der herrlichen Landschaft, den vielen Burgen und schönen Städtchen sehr begeistert: Luxemburg hat sich gelohnt!

Auf der Hinfahrt am Samstag (21.05.) machten wir einen Fotostopp an der Saarschleife bei Mettlach und genossen den Blick auf die Saar. Bald waren wir in Luxemburg, wo wir an der Landeshauptstadt vorbei nach Norden über Ettelbrück nach Clervaux, unsere „Sechstage-Residenz“ im ***-Sterne Hotel „Du Commerce“, fuhren. Das kleine Städtchen liegt im Naturpark Ardennen im Tal des Flüsschen Clef und im Landesteil Ösling. Unser Hotel überraschte uns mit schönen Zimmern, Hallenbad und Sauna und gutem Frühstücksbuffet und großartigem Dreigänge – Abendessen!!

Am Sonntag hatten wir vormittags eine Stadtführung durch Clervaux: Benediktiner Abtei und das mittelalterliche Schloss aus dem 12. Jhdt. (Abbildung 1), wo u.a. an die Ardennenschlacht erinnert wird und alle Burgen des Landes „in mini“ maßstabsgetreu zu bewundern sind. Doch Höhepunkt war die Fotoausstellung „The Family of Man“ (Unesco-Welterbe) von Edward Steichens: beeindruckende Fotos aus aller Welt zu dem Thema Menschen: Liebe, Familie, Freude, Arbeit, Schmerz und Einsamkeit. Am Nachmittag fuhren wir in die Ardennen und besichtigten die schönste Schlossburg des ganzen Landes in Vianden.

 

Abbildung 1: Clervaux in den Ardennen mit Abtei und Schloss

 

 

Das nächste Tagesziel war am 23.05. die „Luxemburgische Schweiz“ und das romantische Müllerthal. Zunächst ging es zur Burgruine Larochette und weiter entlang der Schwarzen Ernz nach Echternach, einer der ältesten Städte des Landes: es ist die „Willibrord – Stadt“. Willibrord kam aus England und wurde 695 n.Chr. zum Erzbischof zu Utrecht geweiht. Auf der Rückfahrt fuhren wir an hohen Sandsteinfelsen, bewachsen mit Buchenwald, vorbei nach Berdorf, wo wir von einem Wasserturm mit Aufzug einen guten Rundblick über die wunderbare Gegend hatten.

Am Dienstag fuhren wir nach Luxemburg. Mächtige Wehrmauern, Kasematten und Zitadellen machten die Landeshauptstadt einst zur stärksten Bastion Europas. Mit einer Stadtrundfahrt, die uns auch zum Kirchberg-Plateau führte (dort sind viele Banken und europäische Behörden angesiedelt), sahen wir die Geschichte und moderne Architektur bekannter Spitzenarchitekten und Künstler. Ein interessanter Stadtrundgang folgte am Nachmittag mit einem Besuch der Bock – Kasematten, 1644 von den Spaniern erbaut.

 

 

Abbildung 2: Auf dem zentralen Platz in Luxemburg

 

Der 25. Mai war der Geburtstag einer Mitreisenden – Margrit freute sich über unsere Glückwünsche und genoss den Tag an der Mosel, wo wir in Grevenmacher in einem Schiff vorbei an Weinbergen nach Schengen fuhren, wo 1985 der Vertrag für ein grenzenloses Europa unterzeichnet wurde. Hier sind auf Beton-Säulen mit bronzenen Sternen die markantesten Eigenschaften der 26 Europastaaten dargestellt. Im Moseltal gehört eine Weinprobe unbedingt zum Programm, wo wir in „Domaines Vinsmoselle“ drei Weißweine verkosteten: Auxerrois, Riesling und Weißburgunder.

Der letzte Ausflugtag hatte am Donnerstag die wallonische Provinz Belgiens mit der Hauptstadt Arlon zum Ziel. Dort begrüßte uns eine sehr nette Reiseführerin, die aber im Gegensatz zu den vorherigen Luxemburgern nicht viel auf Deutsch erklären konnte. Dennoch war der Tag in Arlon interessant mit dem Besuch der Altstadt und der St. Martinskirche. Im Archäologischen Museum sahen wir wertvolle Fragmente aus römischer Zeit. Abschließend besuchten wir noch den ältesten jüdischen Friedhof von Belgien, wo uns ein Trümmerfeld ungepflegter Gräber erwartete.

Für die Heimfahrt am Freitag (27.05.) entschied sich die Mehrheit der Teilnehmer für die Fahrt über Trier, die ehemaligen Hauptstadt „Augusta Treverorum“. Bei der Porta Nigra ließ uns Albert, unser Busfahrer, aussteigen, um individuell die Stadt kennenzulernen. Im Dom St.Peter sah man sich. Nach der Mittagspause erfolgte der Endspurt nach „Wengerde“, wo wir kurz nach 17:00 Uhr ankamen. 

Klaus Goerke

 


 

Freundschaftswanderung mit den Freunden aus Haguenau

Am 3. Juli hat sich der Schwarzwaldverein mit seinem Partnerverein aus Haguenau, dem Rando Loisirs Barberousse, in Weingarten getroffen. Etwas verspätet trafen fünf PKW vor der Walzbachhalle ein, wo Klaus Goerke die Gäste mit launigen Worten begrüßte und Monika und Thomas Möll mit Laugenstangen und Weingartener Wein für die erste Stärkung sorgten. Klaus Kleefeldt hatte sich dankenswerter Weise bereit erklärt, für den erkrankten Wolfgang Schneider als Wanderführer einzuspringen. 

Gegen 11:00 Uhr machte sich die Gruppe auf, um das Weingartener Moor, sowie den Grötzinger Baggersee kennenzulernen. Klaus Kleefeldt durfte nicht nur einmal Fragen der Gäste zum Moor und der einmaligen Vegetation beantworten. Gegen 13:30 Uhr war dann der Tisch im Hasenheim gedeckt. Alles war perfekt organisiert und es schmeckte allen. Unsere Gäste waren von der Wanderung sowie dem herzlichen Empfang sehr angetan, so dass sie uns signalisierten, dass diejenigen, die nicht dabei waren, viel versäumt hätten!

Nach anregenden Unterhaltungen und Dankesworten von Jean Michel Malet wurde vereinbart, dass man sich im nächsten Jahr wieder in Frankreich treffen sollte.

 

 

 

 Abbildung 1: Ankunft unserer Freunde aus dem Elsass

 

 

Abbildung 2: Über den wackeligen Steg zum Aussichtspunkt auf dem Weingartener Moor


 

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