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Berichte 2014


Mittwoch-Radler starten in die Winterpause

Am vergangenen Mittwoch – wie immer mittwochs (!) – trafen sich unsere Radler/Innen zum Abschlussabend im „Metaxa“ in der Bruchsaler Straße. In gemütlicher Runde bei gutem Essen und erfrischenden Getränken nahm man die Wochen von Mitte April und Ende Oktober dieses Jahres in Augenschein und erinnerte sich an so manche nette Begebenheit. Einstimmiger Kommentar: Das Halbjahr war wieder sehr schön und wir freuen uns auf das kommende Jahr.

Bei 26 Touren wurden insgesamt 642 km von den Radlern (insgesamt 146 Damen und 134 Herren, dabei 37 Gäste) gefahren, das entspricht einem Durchschnitt von 24,7 km pro Tour.

Doris Mai und Klaus Kleefeldt dankten in netter, lustiger Form unserer Chefin, Ingrid Maier, und unserem Tourenführer, Walter Kärcher, für die Vorbereitung und Führung der Touren, denn immer sollte etwas Neues geboten werden. Ingrid freute sich sehr, und alle sehen dem April 2015 mit Spannung entgegen, wenn es wieder losgeht.

Um die gesellige Runde fortzusetzen, will man sich in der „radfreien“ Zeit einmal im Monat (mittwochs!) zu einer kleinen Wanderung mit Einkehr treffen. Deshalb immer hier oder in der Turmbergrundschau die Ankündigungen lesen!
 


Der 9. November war ein geschichtsträchtiger Tag

Am vergangenen Sonntag wurde in ganz Deutschland – besonders in Berlin - dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung mit vielen Feiern gedacht. Auch in unserem Ort waren einige Mitbürger von diesem Tag im Jahr 1989 betroffen.

Unser Wanderwart Reinhold Mangei hatte im Wanderplan 2014 für den 9.11. ein besonderes Angebot für unsere Mitglieder: „Weingartener Geschichte in der Natur und im Museum“. Man traf sich um 13:30 Uhr im Schulhof, wo nach der Begrüßung Klaus Geggus vom Bürger- und Heimatverein mit seiner beeindruckenden Führung zunächst im Gewölbekeller der Grundschule begann. Es ist unvorstellbar, wie man vor rund 1200 Jahren solche Keller schuf, um den Wein der Mönche vom Kloster Weißenburg einzulagern.

Klaus Geggus, der beste Geschichtskenner unserer Gemeinde, erzählte auf dem Weg zum Heimatmuseum von den vielen Brauereien und Wirtshäusern, die es im 18. und 19. Jahrhundert schon gab. Unterwegs machten wir noch einen Abstecher in den Löwen. Wir sahen Stolpersteine im Gedenken an Weingartener Juden und an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 (u.a. die Familie Löwenstein).

Dass sich hinter der Fassade des Hauses „Durlacher Straße 30“ solche Werte verbergen, war für die zahlreichen Teilnehmer eine Überraschung. Die alten Funde aus der Bronzezeit, aus der Römer- und Alemannenzeit, die Vielfalt der Tierwelt (u.a. Original Mammutzähne), aber auch Sonderausstellungen begeisterten und zeigten den Fleiß der Mitarbeiter des BHV auf.

Für die weitere Arbeit des Vereins übergab Reinhold an Klaus Geggus  einen Geldbetrag als Spende und „dem Wengerder einen Wengerder“!

Auf dem Weg zum Weingut Schäfer, wo der Abschluss dieses geschichtsträchtigen Tages war, wurden in der Kirchstraße und im Alten Friedhof noch Weingartener Geschichte geboten. Am Ende des Tages waren alle stolz, dass sie in solch einer interessanten und reichen Gemeinde leben. Der 9.11.14 mit Klaus Geggus bleibt für alle unvergesslich.
 


Beliebte Nachtwanderung beim Schwarzwaldverein

Als am Freitagabend kurz vor 20:00 Uhr sich der Rathausplatz bei schönem Sommerwetter immer mehr und mehr füllte, wussten die Gäste an den Tischen des „Da Sandro“, dass da was abgeht.

Nach der Begrüßung der Ferienspaßkinder und deren Eltern wurden alle Teilnehmer aufgerufen, die sich dann in vier Gruppen aufteilten, geführt von erfahrenen Wanderführern des Schwarzwaldvereins. Auch in diesem Jahr war die Teilnehmerzahl von über 80 Mädchen und Jungen wieder „rekordverdächtig“. Bevor die Jungwanderer zu ihrer Tour starteten, wünschten sie gemeinsam im Chor den Ristorante – Gästen „Guten Appetit“!

Die Gruppen wanderten entlang dem Walzbach oder gleich über den Turmberg zum Katzenberg und erreichten gegen 21:15 Uhr den neugestalteten Grillplatz am Höhforst, wo schon das Lagerfeuer brannte und die Servicegruppe des Schwarzwaldvereins (Winfried, Walter, Chrsitl, Jakob und Heidi) den durstigen und hungrigen Kindern zur Begrüßung einen Wienerweck und ein Cola/Fanta/Sprudel in die Hand drückte – es schmeckten den Kindern so gut, dass sich mancher gerne noch ein weiteres Mal anstellte.

Viele Kinder setzten sich auf die Bänke, die um das Lagerfeuer aufgestellt waren, manche schaukelten oder machten mit ihren Taschenlampen Lichtspiele. Klaus Goerke rief dann zum Programm am Lagerfeuer auf, das von Reinhold Mangei immer mit Holz „gefüttert“ wurde. Nach zwei beliebten, gemeinsam gesungenen Liedern wurde das Megaphon der Feuerwehr von den Kindern für die Witzrunde genutzt. Groß war die Schlange der Witzeerzähler und alle hatten was zu Lachen. Die traditionelle Gruselgeschichte handelte von einem Gespenst im Schlafanzug.

Einen besonderen Gag gab es anschließend: alle Kinder erhielten einen Luftballon, die aufgeblasen wurden – man ließ dann langsam die Luft wieder raus, was laut quietschend zu hören war. Manche füllten den Luftballon mit Cola, andere steckten den aufgeblasenen Luftballon auf ihre Taschenlampe – UND: am Schluss wurden viele Ballons auf Kommando zum Knallen gebracht.

Bevor es wieder zum Rathausplatz zurückging, halfen die fleißigen Kinder noch, die Sitzbänke zusammenzuklappen und auf einen Anhänger zu tragen (Danke!). Kurz vor Mitternacht begrüßten die Kinder ihre Eltern in der Ortsmitte und hatten viel zu erzählen, es sei denn, sie waren schon „bettreif“. Viele Kinder bedankten sich noch.
 


Cornwall begeisterte alle

Ein Bericht von einer Wander- und Studienwoche vom 18. - 25. Mai 2014

Während Peter Maffay über sieben Brücken gehen muss, überquerten die 49 Teilnehmer der diesjährigen Wander- und Studienwoche des Schwarzwaldvereins vom 18. - 25. Mai von und nach Weingarten siebenmal die Grenze, wobei es nur einmal eine Ausweiskontrolle gab – und die hatte es in sich! Nach der Rhönfahrt im letzten Jahr entschied sich Klaus Goerke diesmal für Cornwall im Südwesten Englands, der Heimat von Rosamunde Pilcher mit einer herrlichen Landschaft und malerischen Orten. Auch die Botanik spielt dort mit: vielfarbige, riesengroße Rhododendren, z.T. so groß wie Bäume, große Margeritenfelder inmitten einer hellgrünen Landschaft.

Auf der Hinfahrt im neuen, bequemen Trischan-Bus mit Jörg am Steuer erfolgte der erste Stopp in Brüssel, wo wir u.a. vom „Grote Markt“, einem der schönsten Plätze der Welt (Weltkulturerbe der UNESCO) begeistert waren. Natürlich schauten wir uns auch Manneken Pis, den 60 cm großen Knirps von 1619, an. In Calais konnten wir im „Holiday Inn“ gut schlafen.

Am nächsten Morgen sollte uns um 9:50 Uhr die Fähre nach Dover bringen, doch ein engl. Grenzbeamter stand uns dabei im Weg, weil er einer Teilnehmerin den Ausweis nach langer Diskussion unberechtigter Weise einbehielt. Dafür war die Überfahrt mit der nächsten Fähre bei Sonnenschein auf dem Oberdeck des Schiffes sehr schön. Auf der Fahrt nach Bristol war der Besuch der Stadt Bath ein Muss, denn die alte Bäderstadt mit einer Abteikirche aus dem 15. Jhdt. und der Royal Crescent ist auch Weltkulturerbe und zählt zu den schönsten Städten Englands. Mit Hugo Hauser hatten wir einen kompetenten und sehr freundlichen Stadtführer.

Am dritten Tag stieß unsere Reiseleiterin für die nächsten drei Tage, Frau Angela Spatz, zu uns und nun ging es in den Südwesten Englands. Zunächst besuchten wir das malerische Fischerdorf Clovelly mit seinen weiß getünchten Häusern an einem steilen Hang. Seit 250 Jahren gehört dieser Ort in der Grafschaft Devon einer reichen Familie, die für den Besuch auch Eintritt verlangt. Entlang der Keltischen See ging es nach Tintagel mit seinem sagenumwobenen Schloss. Der Sage nach soll hier der berühmte und gefürchtete König Artus geboren sein. Gegen Abend kamen wir in unserem Hotel „Future Inn“ in Plymouth an mit herrlichen Zimmern, nur das Abendessen …

Am Mittwoch besuchten wir mit dem Lanhydrock House ein typisches Herrenhaus wie aus einem der Pilcher-Filme. Das Haus liegt in einem 180 ha großen Park mit einmalig schönen Pflanzen, beeindruckend die 51 zu besichtigenden Räume: Herrschaftszimmer, Dienstbotenquartiere und der Küchentrakt. Im Garten des Hauses blühen u.a. über 100 Magnolienarten, Rhododendren und Kameliensträucher. Die Hobbyfotografen hatten ihre Freude. Anschließend ging es in das „Eden Projekt“, einem riesigen, futuristischen botanischen Garten, der im Jahr 2001 eröffnet wurde. Unter zwei 50 m hohen Kuppeln werden mit 10000 Pflanzen verschiedene Vegetationszonen simuliert. Es ist sehr interessant, doch man ist auch wieder gerne an der frischen Luft!

Am 5. Tag der Reise stand der äußerste Südwesten Cornwalls auf dem Programm mit Land's End und dem kleinen Dorf St. Ives, wo wir eine Dependance des berühmten Tate Museum (sehr moderne Kunst) besuchten, aber auch Zeit für den schönen Strand hatten wir. Der beabsichtigte Besuch von St.Michael's Mount mit der Klosterfestung (Bild 2) musste wegen Flut und Regen entfallen.

Den vorgeschriebenen Ruhetag von Jörg nutzten wir individuell mit einem Besuch von Plymouth. Die einen fuhren mit dem Taxi (sehr preiswert), die andern per Tageskarte mit dem Linienbus in die Innenstadt: Einkaufen, Besuch einer Gin-Brennerei, Spaziergang entlang der Festung mit Ausblick auf die Küste, ...

Ja, dann hieß es wieder: Cornwall ade! Doch mit dem Besuch von Stonehenge, dem magischen Steinkreis aus der Jungsteinzeit, setzten wir einen gelungenen Schlusspunkt, bevor uns die Fähre (ohne Passkontrolle!) nach Calais zurückbrachte. Von dort war es noch eine Stunde bis Lille zum Übernachten.

Und am Wahlsonntag hatten wir noch rund 700 km zu fahren und erfreuten uns alle am Besuch von Maastricht, einer der schönsten Städte Hollands, wo an diesem Tag ein großes Musikfest stattfand.
Wie vorgesehen kamen wir kurz nach 20:00 Uhr in Weingarten an mit 3100 km auf dem Tacho. Klaus bedankte sich im Namen aller Fahrgäste bei Jörg und bestätigte seinen Titel „Bester Fahrer Europas“. Und Ellen hatte das letzte Wort und dankte Klaus für die Vorbereitung und Leitung der Reise.

KG

 

Bild 1: Reisegruppe vor den Klippen in Cornwall

 

Bild 2: St.Michael's Mount mit der Klosterfestung



Seniorenwanderung am 8. April 2014

Wieder einmal war es sehr schön. 26 freudige Senioren/Innen (s. Bild unten) trafen sich am 8. April 2014, um mit der Stadtbahn nach Bad Herrenalb und weiter mit dem Bus nach Dobel zu fahren und einen schönen Tag des „Zusammenseins“ zu verbringen.

Nach einem 1 ½ stündigem Fußmarsch auf ebener Strecke wurde das Ziel Neusatz erreicht. Unterwegs gingen unsere Blicke oft in Richtung Himmel, aber der Wettergott hatte Einsicht mit uns, und so konnten unsere Regenschirme getrost in unseren Taschen und Rucksäcken bleiben. In Neusatz angekommen, wurden unsere Gaumen im Restaurant „Waldcafe Schumacher“ bei einem sehr guten, bürgerlichen Essen verwöhnt.

Wie schon bei den vergangenen Wanderungen war alles sehr gut organisiert. Als Gastwanderer bedanke ich mich beim Schwarzwaldverein und vor allem beim Wanderführer Konrad Warga. Ich war sehr gerührt, wie hier die Gemeinschaft zählt und wie auf jeden einzelnen Rücksicht genommen wird. Jeder ist willkommen – man muss kein Mitglied sein. Wir sind alle schon gespannt, wohin uns unser Wanderführer am 2. Dienstag im Mai (13.05.14) führen wird. P.G

 


Närrisches Wandern 2014

„Narri, narro – die Fasenacht isch do“ war das Motto eines lustigen Nachmittags beim Schwarzwaldverein am  Dienstag vor dem Aschermittwoch.

Nach einer netten Wanderung um  das Moor freuten sich die bunt angezogenen Wanderer (Bild 1) auf das Wiedersehen mit den Helfern im AWO-Heim, wo man sich den Kaffee – es gab auch Tee (!) - und den guten, selbstgebackenen Kuchen schmecken ließ. Dem Tagesthema angepasst gab es auch Berliner. Unser Wanderwart Reinhold Mangei begrüßte seine Narrenschar und gab Doris Mai das Mikrofon weiter, die stimmungsvoll in das nachfolgende Programm einführte.

Zunächst trat Ingrid Maier als Rotkäppchen auf (Bild 2) und erzählte von ihrer modernen Oma: Handy, Internet, Yoga und vieles mehr. Mit Beifall wurde sie verabschiedet und Klaus Goerke kündigte dann fünf fein angezogene ältere Damen an (Bild 3: Doris, Ingrid, Gerlinde, Ursel und Bärbel), die immer wieder fragten „Und was isch heit?“. Alle Fasenachter im Saal  sangen den Refrain mit „Do tut mer's weh, dort tut mer's weh …. Natürlich erhielten die Fünf eine dreifache Rakete als Dank.

Gertrud Müller, unsere dienstälteste Närrin, las einige Beiträge aus früheren Sitzungen vor, und Wolfgang (Bild 4) trug als Franzose, gebrochen deutschsprechend, die Schöpfungsgeschichte vor. Beim Arztbesuch (Dr. Gerlinde und Patientin Doris) war es sehr unterhaltsam, wollte sich doch die Patientin immer frei machen – egal ob beim Blutdruckmessen oder Hörtest.

Vor dem letzten Programmpunkt sangen alle – wie es sich für den Schwarzwaldverein gehört – das Badnerlied mit lustigen Strophen, die vor Jahren Hermann Schulz gedichtet hatte. Und dann kamen als Dessert des Nachmittags alle fünf Damen als „Das Schlafzimmer-Geschwader“ im Bademantel auf die Bühne (Bild 5). Nach dem Schlusslied „Fasenacht“ überreichte Klaus allen Aktiven einen selbstgebackenen Orden und eine Packung Merci (deutsch: DANKE!).

 

Bild 1: Die närrische Wandergruppe als Auftakt zur "Prunksitzung"

 

 

Bild 2: Ingrid als Rotkäppchen erzählt von ihrer fortschrittlichen Oma.

 

Bild 3: Das Klagelied über vergangene Zeiten

 

Bild 4: Die Schöpfungsgeschichte einmal anders, vorgetragen von Wolfgang

 

Bild 5: Amüsant und frivol, unser Fünfergestirn

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