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Berichte 2013


Nachtwanderung war wieder ein Renner

Nein, gerannt wurde nicht, obwohl alle teilnehmenden Ferienspaßkinder möglichst bald am Höhforst, dem Ziel der Nachtwanderung des Schwarzwaldvereins, sein wollten.

Zunächst erlebte der Rathausplatz am vergangenen Freitag kurz vor 20:00 Uhr einen Ansturm von 80 Jungen und Mädchen, begleitet von ihren Eltern. Nach dem „Einchecken“ in drei Gruppen wanderten die Kinder unter Führung von Mitgliedern des Vereins auf drei Strecken zum Grillplatz am Höhforst. Dort hatten Heidi, Walter und Winfried die erwarteten Würstchen und Getränke gerichtet, denn nacheinander kamen die Gruppen am Ziel an und reihten sich gleich vor der Schutzhütte nacheinander an, um sich zu stärken und den großen Durst zu stillen. Kurz zuvor wurde von Reinhold das Lagerfeuer angezündet, um das Sitzbänke gestellt waren, wo unsere „Jungwanderer“ Platz nahmen. Viele der Kinder zog es in den Wald, um mit ihren Taschenlampen tolle Licht- und Schatteneffekte zu schaffen.

Als dann Klaus zum gemeinsamen Singen und Erzählen an das Lagerfeuer rief, waren im Nu alle Plätze belegt und man sang so manchen Ohrwurm, wie z.B. „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ oder „Die Affen rasen durch den Wald“.  Auch die Gespenstergeschichte vom Jungen, der immer nur Katzen malte, kam gut an. Doch der Höhepunkt des Abends war wieder das Witzeerzählen! Eine große Reihe bildete sich vor dem Megaphone, in das dann die Jungen und Mädchen ihre Witze erzählten und sich über den Beifall und das Lachen ihrer Freunde freuten. Und bestimmt bekommt Chefredakteur Benni von der BNN-Kinderseite viel Witze aus Weingarten zugeschickt, denn leider kamen nicht alle Witzfreunde an das Megaphone.

Auch in diesem Jahr halfen die Kinder mit, die Sitzbänke aufzuräumen, den Platz ums Lagerfeuer sauber zu machen und sich für den erlebnisreichen Abend zu bedanken. Deshalb bedankt sich auch der Schwarzwaldverein bei allen Teilnehmern und wir alle freuen uns auf das nächste Jahr. Kurz vor Mitternacht kamen die „Nachtgespenster“ am Rathausplatz an, wo sie von ihren Eltern in den Arm genommen wurden. Sicher gab es viel zu erzählen.

 

Eine Gruppe ging noch bei Tageslicht über den Katzenberg, hier hoch über Weingarten beim Turm

 

Das Lagerfeuer und die Erzählungen zogen die jungen Wanderer magisch an.

 

 Auch gab es Platz zum Rennten und Toben im Schein des Feuers und der Taschenlampen

 


Sonnwendfeier 2013

Nach der verregneten Feier im vergangenen Jahr und dem tornadoähnlichem Vorabend hatte der Schwarzwaldverein am 21.06.13 die besten Voraussetzungen für eine schöne, stimmungsvolle Sonnwendfeier auf der „Schönen Aussicht“.

Um 19:00 Uhr trafen sich die aktiven Wanderer im Schulhof, von wo sie aus Herbert Martin über das Mauertal hinauf auf den Kirchberg führte. Auf der „Schönen Aussicht“ standen schon die Sitzgarnituren bereit, das Lagerfeuer war gerichtet und frische Getränke und Backwaren sorgten für gute Laune. Besonders die herrliche Aussicht von dort auf unsere Gemeinde, auf die Rheinebene und über den Rhein in die Pfalz war ein wesentlicher Grund, das Traditionslied des Vereins anzustimmen: „Das schönste Land in Deutschlands Gauen, das ist mein Badnerland“. Bis gegen 21:00 Uhr waren alle Plätze besetzt – auch viel Mitbürger folgten der Aufforderung „Gäste sind wie immer herzlich willkommen“ (Bild 1).

Als dann die Sonne über den Pfälzer Bergen verschwunden war, wurde zur Freude aller vom Vorstand Klaus Goerke „Feuer frei“ gegeben und Herbert entzündete den großen Holzstoß. So grüßte der Schwarzwaldverein alle in der Umgebung mit seinem Feuer und rief auf zur Pflege der Heimat und schöner Traditionen (Bild 2).

Es sei allen Helfern beim Auf- und Abbau gedankt. Schon heute freuen sich alle auf den längsten Tag des Jahres 2014.

 

  Bild 1: Sonnwendfeier am 21.06.2013 auf der Schönen Aussicht hoch über Weingarten

 

 Bild 2: Bei Eintritt der Dunkelheit Jung und alt ums Lagerfeuer, später war die Wärme wohltuend

 


Freundschaftswanderung bei Wissembourg

Am 16. Juni trafen sich 26 wohl gelaunte Wanderer des Schwarzwaldvereins, um sich mit ihren Freunden des Rando Loisir Haguenau in Wissembourg zu treffen. Diese Freundschaft besteht schon viele Jahre und wird jährlich durch eine Wanderung – einmal in Frankreich und das Jahr darauf in Deutschland – erneuert.

Unsere französischen Freunde empfingen uns gegen 10:30 Uhr am Bahnhof Wissembourg mit Kuchen und Getränken. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Jean-Michel Malet lobte auch Klaus Goerke die freundschaftlichen Beziehungen beider Wandervereine und überreichte einen Karton mit Weingartener Weinen. Der Wanderführer war an diesem Tag Gerard Freiburger, der uns den Geisberg und seine Umgebung entdecken ließ. Auch wusste er vieles über die Schlacht vom 4. August 1870 bei Wissembourg, sowie über die beiden Denkmale der französischen (Bild 1) und deutschen Soldaten und die noch vorhandenen Mauern eines ehemaligen Schlosses zu bereichten. Ein herrlicher Blick auf Wissembourg, das Weintor, die Pfälzer Berge sowie den Schwarzwald entschädigte uns für den etwas beschwerlichen Aufstieg.

Nach ca. 10 km waren wir wieder zurück in Wissembourg und konnten uns bei kühlen Getränken noch lange unterhalten. Dabei kam auch der Magen nicht zu kurz. Nachdem wir uns gegen 17:30 Uhr von unseren Gastgebern verabschiedet hatten, kamen wir durch viele Unwägbarkeiten bei der DB erst gegen 20:30 Uhr wieder in Weingarten an.

Trotzdem Lob von allen Seiten, es war ein schöner Tag – Dank an unseren Wanderführer Wolfgang Schneider.

 

Bild 1: Wandergruppe am Denkmal zur Schlacht von 1870 bei Wissembourg

 


In der Rhön war's schön

Bericht von der Wander- und Studienreise des Schwarzwaldvereins Weingarten

Das war die einhellige Meinung aller 40 Teilnehmer an der Wander- und Studienwoche des Schwarzwaldvereins vom 20. – 25. Mai.

Groß war die Freude, als Jörg mit dem Trischan-Bus vor die Walzbachhalle fuhr, denn mit dem „Besten Fahrer Europas“ auf Tour zu gehen, ist eine Garantie für bequemes, angenehmes Fahren. Auf der Fahrt nach Fulda, wo wir im Hotel Lenz bestens untergebracht waren und von wo aus die Tagesfahrten gemacht wurden, machte Klaus zunächst einen Abstecher durch den Taunus, das andere hessische Mittelgebirge nördlich von Frankfurt, wo es auch einen Feldberg (881 m) gibt. Bei diesem „Schlenker“ besuchten wir die Saalburg bei Bad Homburg. In römischer Zeit war die Saalburg ein Kastell, in dem Fußsoldaten und Reiter stationiert waren. Sie hatten die Aufgabe, einen Limesabschnitt im Taunus zu überwachen. Auf Initiative Kaiser Wilhelms II. wurde das Kastell um 1900 als Freilichtmuseum und Forschungsinstitut aufgebaut und ist heute – wie der Limes – in der UNESCO – Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Nach einer Stunde Busfahrt kamen wir nach Steinau an der Straße, bekannt auch als Gebrüder-Grimm-Stadt, wo wir im Gebrüder-Grimm-Museum viel von den Brüdern erfuhren, die hier von 1791 bis 1796 ihre Jugend verbrachten.

Am nächsten Tag stand die Barockstadt Fulda auf dem Programm. Zunächst wurde der Fuldaer Dom mit dem Grabmal des Hlg. Bonifatius, der beeindruckenden Orgel aus dem Jahr 1713 und dem an den Petersdom erinnernden Innenraum besucht. Auch die in unmittelbarer Nähe liegende Michaelskirche aus dem 9. Jhdt. bewies die reiche Geschichte der Stadt Fulda. Ein Spaziergang durch die historische Altstadt und ein Besuch der Fasanerie von Schloss Aldolphseck rundeten den Tag ab.

Am Mittwoch ging es zur Gedenkstätte Point Alpha bei Geisa. Die Mahn- und Gedenkstätte war ein US-Beobachtungsstützpunkt an der innerdeutschen Grenze. Heute ist das hessisch-thüringische Freiland-Grenzmuseum mit Begegnungszentrum „Haus an der Grenze“ ein unvergleichliches Zeitzeugnis und „Lernort der Geschichte“. Unser Rhönexperte Lothar führte uns ein Stück auf der früheren Zonengrenze und konnte dabei – wie auch an den andern Tagen – viel Interessantes erklären. Obwohl es anfing zu regnen, steuerten wir die Wasserkuppe, mit 950 m der höchste Berg der Rhön, an. Das Essen im Gasthaus schmeckte gut, nur der dumme Nebel hielt uns vom „Gipfelsturm“ ab. Doch nach wenigen Kilometern auf der Rückfahrt blickten wir zum Gipfel hoch: frei von Wolken, leichter Sonnenschein. Jörg wendete den Bus und die Wanderung zum Gipfel fand dann doch noch statt. Mit einer schönen Sicht auf die Rhön und in Richtung Taunus wurden wir belohnt, wenn auch der Wind sicher Stärke 6 – 7 hatte.

 

 Bild 1: Die Wolkendecke auf der Wasserkuppe riss nur kurz auf bei 4 °C

 

Beim Besuch des Weltbades Bad Kissingen verwöhnte uns am Donnerstag Petrus mit viel Sonne, so dass uns Deutschlands bekanntester Kurort mit seinen herrlichen Kuranlagen (z.B. der Rosengarten), prächtigen Jugendstilhäusern, dem Kurhaus und dem faszinierenden Regentenbau immer in bester Erinnerung  bleiben wird. Bei der anschließenden Fahrt durch eine herrliche Landschaft zeigte uns Elly die Heimat ihres lieben Wolfgangs und erzählte so manche Episode – so ging es zum Mittagessen auf dem Kreuzberg (928 m), wo wir im Kloster Kreuzberg (1681 – 1692 errichtet) uns auch das heute noch von Mönchen gebraute Bier schmecken ließen. Der erhoffte Panoramablick vom Gipfel entfiel – doch das Bier war gut !!

 

 Bild 2: In Bad Kissingen vor herrschaftlicher Kulisse S.M. König Ludwig II vom Bayern

 

 

Bild 3: In Bad Kissingen vor den Thermen unter schönen Menschen

 

Am letzten Rhöntag wanderten wir im Schutzgebiet Lange Rhön durch das Schwarze Moor, eines der bedeutendsten Hochmoore Mitteleuropas. Von einem Bohlensteg, 2,2 km lang, sahen wir eine interessante Botanik und erfuhren viel Wissenswertes von den Informationstafeln. Anschließend trennten sich unsere Wege: die aktiven Wanderer wanderten mit Lothar zur Thüringer Hütte (ca. 8 km), wo sie sich mit den andern wieder trafen. Diese besuchten in der Zwischenzeit in Fladungen das bekannte Fränkische Freilandmuseum. Auf der Rückfahrt wurde bei der Kirchenburg Ostheim noch ein Stopp gemacht, um Deutschlands größte und eine der schönsten Kirchenburgen aus dem 16. Jhdt. zu besuchen.

 

 Bild 4: Die Rhön auf der Wanderung zur thüringer Hütte

 

Am Samstag waren alle Koffer im Bus, um pünktlich die Heimfahrt anzutreten. Alle freuten sich auf die Residenzstadt Würzburg, die 2004 ihr 1300-jähriges Stadtjubiläum feierte. In zwei Gruppen aufgeteilt sahen wir wieder bei herrlichem Wetter die interessante Innenstadt mit ihren vielen Kirchen und Fachwerkhäusern. Über die Alte Mainbrücke kamen wir wieder zum Bus, der uns noch abschließend zur Marienfeste brachte, von wo aus wir einen herrlichen Blick auf Würzburg und den Main hatten.

 

 Bild 5: Die letzten Höhepunkte: Würzburg mit Altstadt und später noch die Feste Marienberg

 

Auf der Rückfahrt dankte Klaus allen Teilnehmern für ihren Beitrag zur harmonischen, stets gut gelaunten Fahrt, er dankte Jörg für seine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft und für seinen guten Kaffee, den er immer in den Pausen angeboten hatte. Klaus dankte besonders herzlich Lothar für seine Beiträge und für die Beratung bei der Planung der Reise und unser Vorstandsmitglied Herbert dankte dem Boss für die gelungene, schöne Fahrt.

Und nun freuen sich alle auf die Wander- und Studienwoche 2014, die als Busreise nach Cornwall führen wird.


Bericht von der Jahreshauptversammlung

Schwarzwaldverein Weingarten mit neuer Vorstandsschaft

Bei der diesjährigen Hauptversammlung des Schwarzwaldvereins Ortsgruppe Weingarten am 1. März 2013 wurde schweren Herzens der langjährige 2. Vorsitzende Walter Siegele verabschiedet. Er war Gründungsmitglied und 27 Jahre ununterbrochen im Vorstand tätig. Seit 1999 war er stellvertretender Vorsitzender. Unter seiner Regie wurden die wundervollen Wanderungen ins Tuxer-Tal durchgeführt; er war die treibende Kraft beim WWW, bei der Gemarkungsputzete und den früher stattfindenden Silvesterbällen. Vom Hauptverein erhielt er 1991 die bronzene Ehrennadel, 1998 die silberne und 2003 die goldene Ehrennadel. Es wäre schön, wenn er noch an vielen Veranstaltungen teilnehmen könnte. Zum Dank wurde ihm ein Geschenkkorb überreicht. Walter Siegele bedankte sich herzlich für die Anerkennung, machte aber klar, dass bei ihm keine Tränen zu erwarten seien: "Ein Mann weint nicht"! Er gebe das Amt nicht aus Altersgründen oder wegen Krankheit auf, sondern damit der Vorstand verjüngt werde. Zum letzten Mal dankte Walter Siegele dem Vorsitzenden Klaus Goerke und wünschte ihm, dass er als Kapitän noch lange Zeit das Schiff steuern wird.

 

 Bild 1: Dem ausscheidenden 2. Vorsitzenden, Walter Siegele (2. v. l.), wird vom Vorstand ein Abschiedsgeschenk überreicht.

Als Nachfolger von Walter Siegele wurde Klaus Kleefeldt einstimmig als 2. Vorsitzender gewählt. Im Übrigen wurden die bisherigen vorstandsmitglieder für weitere 3 Jahre wiedergewählt (Bild 2).

 

 

 Bild 2: Die wiedergewählten Vorstandsmitglier (v.l.) Reinhold Mangei, Walter Siegele (ausscheidend), Wolfgang Schneider, Monika Möll, Winfried Schöffler, Herbert Martin, Klaus Goerke.

 

Klaus Goerke freute sich ankündigen zu können, dass Walter Siegele und Winfried Schöffler für ihre Verdienste am Bürgerabend in der Walzbachhalle die Landesehrennadel überreicht bekommen werden.

Ganz ohne Stress konnte man im vergangenen Jahr am WWW teilnehmen, wobei auch ein bisschen Herzblut floss. Im Musikverein scheint ein würdiger Nachfolger für dieses Fest gefunden zu sein. In diesem Zusammenhang lud Klaus Goerke zur Weinprobe am 23.11.2013 ein, mit der Bitte um Anmeldung.

Der Wanderwart, Reinhold Mangei, berichtete, dass im Jahr 2012 wieder Kontakt zu den elsässischen Wanderfreunden aufgenommen wurde. So fuhren die Weingartner am  24.06.2012 nach Weissenburg, und die französischen Freunde kamen am 30.09.2012 zum Gegenbesuch. Wolfgang Schneider war dank seiner Französisch-Kenntnisse der ideale Wanderführer. Allgemein stellte Reinhold fest, dass  die Beteiligung an den verschiedenen Wanderungen des Jahres im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibend war. So nahmen 768 Teilnehmer an den Wanderungen teil, die von 8 Wanderführern organisiert und geführt wurden. Auch bei den Seniorenwanderungen stieg die Teilnehmerzahl gegenüber 2011. Insgesamt wurden 354 km zurückgelegt. Besonders beeindruckend war eine Führung durch den Karlsruher Hauptfriedhof, und bei der Lichtmesswanderung in Oberderdingen wurden die Teilnehmer vom Bürgermeister zu einem Umtrunk eingeladen. Bei den Mittwochsradlern war die Beteiligung ebenfalls rege, es wurden 713 km gefahren bei 379 Teilnehmern. Unfälle waren glücklicherweise nicht zu beklagen und außer mannshohen Brennnesseln und plattem Reifen gab es keine größeren Hindernisse. Klaus Kleefeldt übernahm auch 2012 Jahr eine KVV-Wanderung, die regen Zuspruch erhielt. Für das laufende Jahr ist eine solche Wanderung wieder geplant. Ihm galt der besondere Dank des Vorsitzenden.

Der Wegewart, Herbert Martin, berichtete, dass vom Hauptverein in Freiburg die Anregung kam, die Wanderwege im Norden auszuweiten. Von Ettlingen aus sollen neue Wanderwege bis nach Weingarten ausgewiesen werden. Es ist geplant, vom Naturfreundehaus Grötzingen zwei Wanderwege anzubieten. Die eine Variante führt Richtung Jöhlingen, Sallenbusch, Hohes Bild, Friedhof, Marktplatz bis zum Bahnhof in Weingarten. Die andere Variante führt vom Naturfreundehaus Grötzingen durch Werrabronn und B3 zum Moor bis zum Endpunkt Bahnhof Weingarten. Es ist noch eine dritte Variante im Gespräch von Jöhlingen über den Bittberg am Walzbach entlang zum Bahnhof. Die Gemeinde Weingarten hat signalisiert, sich bei der Umsetzung zu beteiligen.

Winfried Schöffler konnte als Rechner wieder ein Plus gegenüber dem Vorjahr in der Vereinskasse vermelden. Die Mitgliederzahl blieb konstant. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine tadellose Buchführung.

Zahlreiche Mitglieder wurden für häufige Teilnahme an den Wanderungen ausgezeichnet. Zum Beispiel, mehr als 200 Wanderungen im Laufe des Vereinslebens absolvierten Elke und Horst Stiefel sowie Richard Konrad (Bild 3). Gerhard Martin, der leider abwesend war, brachte es sogar auf mehr als 250 Wanderungen.

 

Bild 3: Für mehr als 200 Wanderungen geehrt: Elke und Horst Stiefel sowie Richard Konrad

Es gab seitens der zahlreich erschienenen Mitglieder keine Wortmeldungen, anscheinend sind sie mit der Vereinsführung zufrieden. Die Versammlung endete traditionsgemäß mit 3 Strophen des Badnerlieds.

 V.i.S.d.P. Monika Möll


Närrisch war es beim Schwarzwaldverein

„Treffpunkt an der Walzbachhalle um 13:31 Uhr“ – das gibt es nur am Fastnachtsdienstag, wenn der Schwarzwaldverein zum „Närrischen Wandern“ einlädt. Wie immer in guter Stimmung, diesmal aber in bunter Kleidung, führte Wanderwart Reinhold seine Narren in Richtung Moor und Grötzinger Baggersee.

In der Zwischenzeit wurde im hübsch dekorierten AWO-Heim der Kaffee gekocht, dass alle „Fasenachter“ in Stimmung gebracht werden konnten! Alle Stühle im neu gestalteten AWO-Heim waren besetzt, als das Faschingsprogramm mit der Begrüßung der Gäste durch Doris und Klaus begann. Als zweiter Programmpunkt wurden die zwei Tratschweiber Berta (Bärbel) und Emma (Ingrid) angesagt, die wirklich viel zu tratschen hatten. Als moderne Frau trat dann Doris in schickem Kleid mit Federboa auf und stellte sich mit ihren Eigenschaften vor. Wer glaubte, sie sei ein wilder Feger, sah sich getäuscht, denn sie ist eine coole Schwimmerin! Begeistert gaben alle eine Rakete für sie ab. Gerlinde wurde als Star angekündigt und als solcher stellte sie sich gekonnt singend und tanzend vor, denn sie wollte ja keine Schokolade sondern einen Mann! Bis sich unser Starensemble für den nächsten Beitrag umgezogen hatte, wurde das Badnerlied in Fasenachtsform (von Hermann 2005 kreiert) gesungen und Reinhold brachte einen lustigen Beitrag.

 

Zur abschließenden Abendmesse zogen dann zum Altar (mit Rotweingläsern und Kerzen geschmückt) der Bischof (Gerlinde) mit seinen fünf Nonnen (Bärbel, Doris, Ingrid, Linda und Ursel) ein und gestalteten eine mal andere Messe. Die bei allen Besuchern viel Beifall, Hellau-Rufe und Raketen erbrachte. Nach dem gemeinsam gesungenen Schlusslied und dem Segen des Herrn Bischof wollte der Applaus nicht mehr enden, bis Klaus den Aktiven nicht nur „merci beaucoup“ sagte, sondern jedem noch eine MERCI überreichte. Alle Gäste freuen sich schon heute auf den 04.03.14, 13:31 Uhr!

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